Eine Serie in dreizehn Bildern – ein langsamer Sonntagmorgen, fast beiläufig photographiert.
„Einfachheit ist die höchste Form von Raffinesse."
Für mich ist ein langsamer Sonntagmorgen ohne Pläne ein seltener Luxus.
Mein Kopf hat nie ganz gelernt, in einem solchen Morgen zur Ruhe zu kommen. Was meine Augen sehen, verwandelt er in eine Welle von Bildern – Bildkompositionen, die sich aus Licht und Materie zu einem Ganzen zusammenfügen, bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken habe; Geometrie, die sich leise aus dem Gewöhnlichen schält.
An jenem Morgen war ich zum Glück nicht allein.
Sie war neben mir, ohne Hast. Weisse Laken. Der Dampf aus der Dusche. Diese Art von Licht, die nichts von einem verlangt und alles zurückgibt.
Es gab kein Konzept. Kein Moodboard. Kein Drehbuch. Nur eine stille Wohnung, eine Frau voller Energie, und eine Kamera, die ich nicht aus der Hand legen konnte.
Was sich entfaltete – und das Wort kam immer wieder – war der Morgen selbst. Bettlaken, Atem, Wasser, die kleinen privaten Rituale eines erwachenden Körpers. Nichts inszeniert. Nichts verdient.
Nur ein Sonntag, festgehalten.
BILD · I
BILD · II
BILD · III
BILD · IV
BILD · V
BILD · VI
„Der Morgen muss nicht verdient werden. Nur bewahrt."
BILD · VII
BILD · VIII
BILD · IX
BILD · X
BILD · XI
BILD · XII
BILD · XIII